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Mittwoch, 10.01.2018

Domino's Pizza: Wachablösung an der Konzernspitze angekündigt

Seit dem Jahr 2010 steht Patrick Doyle an der Spitze von Domino's. Zur Jahresmitte wird er zurücktreten. Foto: www.dominos.comSeit dem Jahr 2010 steht Patrick Doyle an der Spitze von Domino's. Zur Jahresmitte wird er zurücktreten. Foto: www.dominos.com

Nach mehr als acht Jahren an der Spitze von Domino’s Pizza, dem weltweiten Marktführer in Sachen Pizza Delivery mit Hauptsitz in Ann Arbor, Michigan, USA, legt Präsident und CEO Patrick Doyle zur Jahresmitte sein Amt nieder. Doyle gilt als Regisseur des gelungenen Turnarounds von Domino’s seit Beginn der jüngsten Dekade.

Künftiger CEO wird Richard Allison, derzeit Präsident Domino’s International. Die neugeschaffene Position des COO und President of the Americas übernimmt zum 1. Juli 2018 der bisherige Präsident Domino’s USA, Russell Weiner.

Nachdem Doyle 2010 zum CEO berufen wurde, gelang es, Beliebtheit und Wahrnehmung der Marke durch Qualitätsverbesserungen am Produkt selbst sowie den Fokus auf digitale Technologien zur Optimierung der Bestell- und Lieferprozesse deutlich zu stärken. In den vergangenen acht Jahren wuchs das Standort-Netz der Marke um mehr als 5.500 Stores und die globale Präsenz um ein weiteres gutes Dutzend Länder, zugleich entwickelte sich die Aktie zu einem der „top-performing stocks of the decade“, so David Brandon, Domino’s Chairman of the Board, in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Der demnächst scheidende CEO seinerseits erklärt, er habe sich bei seinem Amtsantritt drei Ziele gesetzt: erstens die Nr. 1 Pizza-Company der Welt zu werden, zweitens durch ein dramatisch verbessertes Gäste-Erlebnis den besten Return on Investment für die Franchise-Partner sicherzustellen und drittens ein Führungsteam zu etablieren, das fähig wäre, die guten Ergebnisse der Company künftig noch zu verbessern. Doyles Resümée: „I’m proud to say that we’ve accomplished all of those goals.“

Insgesamt ist Domino’s, im Jahr 1960 gegründet, in über 85 internationalen Märkten mit mehr als 14.400 Units vertreten. Die weltweiten Systemerlöse erreichten im Jahr 2016 knapp 10,9 Mrd. $, davon wurden allein über 5,3 Mrd. $ im Heimatland USA erzielt. Im letzten Oktober nannte Domino's für das zurückliegende Quartal ein weltweites Umsatzplus von 14,5 %.

Mehr als 97 % der Domino’s-Stores werden von Franchisepartnern geführt. Die Affinität der Marke zu digitalen Technologien führte nach Angaben des Unternehmens zu einem online realisierten Umsatz von geschätzten 5,6 Mrd. $ im Jahr 2016.

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Redaktion food-service