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Montag, 04.12.2017

Five Guys: Deutschlandpremiere in Frankfurt

Vor dem Eingang verteilt eine Five Guys-Mitarbeiterin bereits Flyer mit der Speisekarte. Vor dem Eingang verteilt eine Five Guys-Mitarbeiterin bereits Flyer mit der Speisekarte.

Am Montag, dem 4. Dezember, pünktlich um 11 Uhr, ist der Startschuss für das bundesweit erste Five Guys gefallen. Im neuen Restaurant an der Frankfurter Einkaufsmeile Zeil zählten Jörg Gilcher, Head of Germany, und sein Team in den ersten drei Stunden bereits rund 1.000 Gäste. Dass das amerikanische Better-Burger-Konzept eine große Fan-Base besitzt, zeigte sich digital bereits Wochen vorher auf den Social-Media-Kanälen und hautnah auch am Montagmorgen. „Der erste Gast wartete schon um 9.15 Uhr vor unserer Tür“, sagt Gilcher.

Design und Sortiment in Frankfurt stimmen zu 100 % mit den Five Guys-Restaurants in den USA überein – natürlich soll ab sofort auch der Geschmack möglichst absolut identisch sein. Einzig bei den Getränken hat das Unternehmen eine Ausnahme gemacht: In Deutschland steht auch Bier auf dem Menu Board. Gute Erfahrungen hatte man diesbezüglich schon mit dem Start 2013 in London gemacht.

Die typische rote Farbgebung sowie die charakteristischen rot-weiß-karierten Kacheln dominieren das Interieur des rund 500 qm großen SB-Stores mit 185 Sitzplätzen und einer langen Theke für Bestellung, Zubereitung und Abholung der Burger, Hot-Dogs, Sandwiches und Fries. An den Wänden hängen Zitate zahlreicher Five Guys-Fans und gerahmte Zeitungsartikel über die Marke.

Burger, Hot-Dogs und Milkshakes


Burger und Fries. Foto: Five GuysBurger und Fries. Foto: Five Guys



Vier verschiedene Burger stehen auf dem Programm: Hamburger, Cheeseburger, Bacon Burger und Bacon Cheeseburger (7,95-9,95 €) in normaler Größe sowie in einer kleineren Variante (5,95-7,95 €). Hot-Dogs kosten zwischen 5,95 € und 7,95€. Eine Vielzahl passender kostenloser Toppings ist außerdem usus bei Five Guys – nun auch in Deutschland.

Die Patties werden vor Ort geformt, die Pommes frites werden aus frisch geschälten Kartoffeln hergestellt und in Erdnussöl frittiert. Die gebrandeten Kartoffelsäcke bereichern als Design-Elemente den Store.

Die Milkshakes können ebenfalls mit vielen Toppings verfeinert werden – auch mit Bacon. Einen Shake gibt’s mit oder ohne Sahne für 5,95 €.

Die Speisekarte im Five Guys in Frankfurt. Foto: Five GuysDie Speisekarte im Five Guys in Frankfurt. Foto: Five Guys

Nach und nach sollen die adäquaten Lieferanten in Deutschland gefunden werden. Aktuell stammt das Fleisch für die Patties aus Irland, die Burger-Buns kommen aus Frankreich und die Kartoffeln aus den Niederlanden.

„Wir waren eine Woche vor der Eröffnung mit dem Bau des Restaurants fertig und haben die Zeit genutzt, um mit den Mitarbeitern zu trainieren“, zeigt sich Gilcher mit den Abläufen am Starttag zufrieden.

1,8 Mio. € wurden in den Frankfurter Store investiert, etwas mehr als im US-Durchschnitt, der bei 1,5 Mio. € liegt.

Konkrete Pläne dür den deutschen Markt


Wieviel Potenzial Five Guys in Deutschland sieht, dazu will Gilcher keine Kennziffer prognostizieren. Fest steht als nächstes die Eröffnung im Shopping Center Limbecker Platz in Essen in rund zwei Wochen. Fünf Standorte befinden sich aktuell in der Pipeline für 2018: Berlin, Köln, Düsseldorf, Bonn und München. Zudem hält Gilcher drei weitere Outlets im kommenden Jahr für realistisch.

Etwa 1.350 Five Guys-Stores zählt die Marke im Heimatland USA, darüber hinaus ist das Unternehmen in Kanada, Großbritannien, Frankreich, Irland, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Saudi-Arabien und Kuweit tätig. Die weltweite Outlet-Zahl beläuft sich auf 1.500.

Jerry Murrel startete die Fast-Casual-Brand 1986 mit seinen damals vier Söhnen: Gemeinsam waren sie die Five Guys. Ein fünfter Sohn kam nach der Gründung zur Welt, mittlerweile steht der Markenname demnach für die fünf Söhne. Zusammen sind sie noch immer im Familienunternehmen tätig.

www.fiveguys.com



Redaktion food-service