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Mittwoch, 19.04.2017

Studierendenwerk Thüringen: Pappbecherfreie Zone in Weimar

In der Weimarer Mensa werden die Pappbecher weggepacktIn der Weimarer Mensa werden die Pappbecher weggepackt

In den Mensen und Cafeterien des Studierendenwerks Thüringen in Weimar werden künftig keine Heißgetränke mehr in to-go Becher aus Pappe eingeschenkt.

Auf Anregung der Weimarer Studierendenvertreter beider Hochschulen hat sich das Studierendenwerk entschlossen, zunächst im Rahmen einer Testphase im Sommersemester 2017 beim Verkauf von Kaffee, Tee oder Kakao ganz auf die Einwegbecher zu verzichten. Alternativ können die Gäste eigene Thermobecher mitbringen, Thermobecher an der Kasse kaufen oder wie bisher auch die Porzellantassen nutzen.

Die erste Mensa in Deutschland ganz ohne Pappbecher


Symbolisch wurde diese Aktion gestartet, indem der Geschäftsführer des Studierendenwerks Thüringen, Dr. Ralf Schmidt-Röh, einen Restposten der alten Becher in einer Kiste verschloss in der Hoffnung, diese nicht wieder öffnen zu müssen: „Wir verkaufen pro Jahr ca. 25.000 Heißgetränke allein in beschichteten Bechern, die einen gewaltigen Müllberg ergeben. Um ein Zeichen zu setzen und einen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit zu leisten, haben wir nun sehr gern die Idee der beiden Studierendenvertretungen für die Abschaffung der Einwegbecher aufgegriffen“.

Das Studierendenwerk Thüringen betreibt durch diese Aktion die erste Mensa in Deutschland, die ohne Einwegbecher auskommt. Die Studierendenvertreter und das Studierendenwerk hoffen, dass auch die Mensagäste die Aktion unterstützen und sich ihren (fair gehandelten) Kaffee, Tee oder Kakao nun in den umweltfreundlichen Bechern und Tassen einschenken lassen und sich damit die Testphase zu einem dauerhaften Verzicht auf to-go Becher aus Pappe entwickelt.

www.stw-thueringen.de




Redaktion gv-praxis