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Dienstag, 16.05.2017

Traube Tonbach: Neues Standbein mit Finkbeiner Kantinen

Die Gäste in der Vector-CANtine sind jung und international Die Gäste in der Vector-CANtine sind jung und international

Der Stuttgarter Software-Entwickler Vector Informatik setzt in seinem Betriebsrestaurant auf die Expertise der renommierten Schwarzwälder Gourmet-Gastronomie Traube Tonbach. Mit der Tochtergesellschaft Finkbeiner Kantinen GmbH & Co KG baut das Familien-unternehmen auf ein weiteres gastronomisches Standbein.

Für Vector war der Bau eines neuen Campus für etwa 2000 Mitarbeiter in Stuttgart-Weilimdorf der Anlass, die Betriebsgastronomie auf einen neuen Level zu heben. Geschäftsführer Dr. Thomas Beck – regelmäßiger Gast im Restaurant Silberberg im Baiersbronner Hotel Traube Tonbach – knüpfte dafür selbst die ersten Kontakte mit der Betreiberfamilie Finkbeiner.

Inzwischen hat man mit der Vector „CANtine – Made by Traube Tonbach“ erste Erfahrungen in der Gemeinschaftsgastronomie gesammelt und Sebastian Finkbeiner sieht die Kantinen-Tochtergesellschaft gewappnet für weitere Herausforderungen auf diesem Sektor.

Finkbeiner konnte bei der Küchen- und Konzeptplanung mitreden


Anfangs auf 750 Essen ausgelegt, gehen in der Vector-„CANtine“ aktuell täglich mehr als 1.000 Mittagessen, die höchsten gastronomischen Ansprüchen genügen, über den Tresen. Die Zusammenarbeit zwischen Finkbeiner und Vector begann lange vor der Eröffnung des neuen Betriebsrestaurants vor etwa einem Jahr. „Wir konnten bei der Küchen- und Konzeptplanung mitreden“, sagt Sebastian Finkbeiner, der mit Vater Heiner und Bruder Matthias die Geschäfte des Familienunternehmens führt. Das hat unter anderem zum Einbau einer eigenen Nudelmaschine und „dem größten Pizzaofen im Umkreis“ geführt. Für die detaillierte Küchenplanung hatte sich Vector das Stuttgarter Ingenieurbüro Walter ins Boot geholt.

Ein vielfältiges Angebot steht zur AuswahlEin vielfältiges Angebot steht zur Auswahl



Da die CANtine Made by Traube Tonbach höchsten gastronomischen Ansprüchen gerecht werden soll, werden beispielsweise nur ganze Fische verarbeitet: „Hummer, Lachs, Dorade, Thunfisch, Garnele & Co“ heißt es in der Fisch-Aktionswoche. Auf dem Speiseplan steht dann etwa „Loup de mer in der Gewürzsalzkruste mit Limettenschaum-sauce, Mediterranem Gemüse und Grenaillekartoffeln.“ Zum täglichen Angebot gehören ein vegetarisches oder veganes sowie ein Low-Carb-Gericht.

Investition in Employer Branding


Trotz höherem Wareneinsatz sollten die Vector-Mitarbeiter im neuen Betriebsrestaurant nicht mehr für ihr Essen zahlen als in der alten Kantine, die vom Stuttgarter Caterer Essbar betrieben wurde. Das dynamisch wachsende Unternehmen investiert damit in sein Employer Branding – insbesondere gegenüber hoch qualifizierten, anspruchsvollen Mitarbeitern. Zum Dienstleistungsumfang von Finkbeiner Kantinen gehören auch Veranstaltungen bei Vector, wie zum Beispiel After-Work-Parties vor dem Wochenende. Diese und andere Aktivitäten haben Vector diverse Auszeichnungen als attraktiver Arbeitgeber eingebracht.

Am Standort Vector hat Finkeneiner 25 Mitarbeiter im Einsatz, darunter auch ehemalige Mitarbeiter von Traube Tonbach. Der Betriebsleiter der Vector-Kantine bringt Erfahrungen aus dem Palazzo von Harald Wohlfahrt mit. Außer dem Hotel Traube Tonbach betreibt die Familie Finkbeiner einen Catering-Betrieb in Meersburg, das Ludwigsburger 4-Sterne-Schlosshotel Monrepos und das dortige Gourmetrestaurant Gutsschenke, das kürzlich erst mit dem ersten Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.

www.traube-tonbach.de, www.vector.com


Redaktion gv-praxis